30 Jahre Sachsenallee

Zusammengestellt & recherchiert von Annelore Littmann

September 1974
Der Rat des Bezirkes Karl-Marx-Stadt bestätigt das Programm zum komplexen Wohnungsbau für den
Zeitraum von 1976-1980 im Kreis Glauchau.

Dezember 1974 Die Konzeption für den Wohnungsstandort Sachsenallee liegt vor. Das neue Wohngebiet umfasst ca.
20 ha landwirtschaftliche Nutzfläche und wird sich größtenteils auf Gesauer Flur befinden.

Frühjahr 1979 Beginn der Erschließungsarbeiten im künftigen Wohngebiet.

Februar 1980 Am 25.02.1980 erfolgt mit der Montage der ersten Platte die Grundsteinlegung.

März 1980 Zum Frühjahrsputz der Nationalen Front vom 14. - 20.04. unterstützen Bürger des Wohnbezirkes 18
die Baumaßnahmen durch Erd- und Schachtarbeiten. Insgesamt sind Eigenleistungen der
Bürger im Umfang von 480 000 M bei Erdarbeiten, der Gestaltung der Außenanlagen sowie der Säu-
berung der Wohnungen zu erbringen. Am 21.03. ist der erste Block im Rohbau fertig gestellt.

Juni 1980 Am 17.06. erfolgt im Block 17 die Schlüsselübergabe für die ersten 40 Neubauwohnungen nach
viermonatiger Bauzeit. Stadtverordneter Walther Schaller übernimmt als Mieter symbolisch den
Schlüssel.

Juli 1980 Das Heizhaus ist in Betrieb genommen. Die Kaufhalle und die Schule befinden sich im Bau.
September 1980 Am 01.09. erfolgt die Übergabe der Sachsenalleeschule. Studienrat Herschke übernimmt als Direktor
den Schulbetrieb für die Schüler des Neubaugebietes sowie für Schüler aus der Gemeinde Dennhe-
ritz. Im Dezember erhält die Schule den Namen „Wladimir Iljitsch Lenin".

Dezember 1980 Bis Jahresende sind 548 Wohnungen fertig gestellt.

Januar 1981 Durch die Mieter sollen in diesem Jahr Eigenleistungen von 450 000 M vor allem bei der Gestaltung
der Außenanlagen erbracht werden.

1981 Am 27.03. wird die Turnhalle übergeben. Die Arztpraxis eröffnet am 06.05 in der Sachsenallee 80.
Zum Ende des ersten Quartals halten die jüngsten Bewohner Einzug in die kombinierte Kinderein-
richtung. Es werden 180 Kindergartenkinder und 90 Krippenkinder betreut.
Der erste Bauabschnitt mit 999 Wohnungen ist fertig gestellt. 562 WE sind Mieter der AWG, 437 WE
sind Mieter des staatlichen Wohnungsbaus

Mai 1982 Die Kaufhalle wird Anfang Mai - drei Monate früher als geplant - an den HO Kreisbetrieb übergeben
und beginnt am 24.05. mit ihrem Verkaufsbetrieb.

Juni 1982 Bis 1986 soll unter Einbeziehung des Ziegeleiteiches unmittelbar am Nordwestrand des Neubau-
gebietes ein Naherholungsgebiet auf 13 ha Fläche als parkähnliche Anlage entstehen.
September 1984 Im Neubaugebiet findet das 1. Wohnbezirksfest statt.
Oktober 1987 Die Arbeiten am Naherholungsgebiet sind abgeschlossen. Rund um den Ziegeleiteich sind Spiel-
flächen, Gartenanlagen, Gehölzflächen und ein Wegenetz entstanden.

Juli 1988 Für den zweiten Bauabschnitt liegt ein verbindliches Angebot für den Bau von weiteren 864 WE,
die Errichtung eines Jugendclubs, einer Gaststätte, einer weiteren Kinderkombination, einer
Post und vier Arztarbeitsplätzen vor. Dieser Bauabschnitt wurde so jedoch nie realisiert.

1991 In veränderter Planung entstehen „Am Feierabendheim" altersgerechte Wohnungen in drei Wohn-
blöcken mit Fahrstuhl.

Stadtwerke Glauchau Dienstleistungsgesellschaft mbH -
ein Unternehmen der Überlandwerke Glauchau GmbH

in Zusammenarbeit mit
der Stadtbau und Wohnungsverwaltung GmbH Glauchau
sowie der Großen Kreisstadt Glauchau