Die Geschichte

der Strom- und Gasversorgung in Glauchau

(Teil 1)

Die Geburt eines eigenständigen Energieversorgungskonzeptes reicht ins Jahr 1858 zurück. Als eine der ersten in Sachsen wurde in Glauchau eine unabhängige Gasanstalt gegründet. Dadurch konnte eine Versorgung des Stadtgebietes gewährleistet werden.
Interessanterweise wurde das Gas zum damaligen Zeitpunkt aufgrund seiner kostenintensiven Produktion nur zu Beleuchtungszwecken genutzt. Mit der Entwicklung des Glühlichtbrenners und der Erkenntnis über den geringen Verbrauch einer Kochflamme etablierte sich nun auch das Stadtgas im Gebiet von Glauchau.

Der Grundstein für die Stromversorgung in Glauchau wurde ca. 40 Jahre nach der Gründung der Gasanstalt gelegt. Bereits um 1894 diskutierten die Volksvertreter und der Stadtrat über eine optimalere Verbindung zwischen den Städten Glauchau, Meerane, Gößnitz und Crimmitschau. Die Idee einer Straßenbahn entstand.

Im März 1896 beschlossen die Vertreter der Stadt und die Stadtverordneten den Bau eines Elektrizitätswerkes, um die Versorgung des Ortes mit Licht gewährleisten zu können, aber auch um die Anlagen des sich noch in Planung befindlichen Schlachthofes mit Elektrizität zu versorgen.
So entstanden die städtischen Licht- und Kraftwerke, die eine Energieversorgung für das Stadtgebiet und in den Folgejahren für die umliegenden Ortschaften unter einer eigenen Verantwortung anbieten konnten.

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Stadtwerke Glauchau Dienstleistungsgesellschaft mbH -
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