Die Geschichte

der Strom- und Gasversorgung in Glauchau

(Teil 2)

Mit der Entstehung der städtischen Licht- und Kraftwerke im Jahr 1896 wurde zum damaligen Zeitpunkt nicht nur eine eigenverantwortliche Energieversorgung für das Stadtgebiet Glauchau, sondern auch für die umliegenden Ortschaften geschaffen.

Über die folgenden Jahrzehnte hinweg konnte die Versorgungsdichte und die Netzqualität sogar ausgebaut werden. Die Entwicklung der Stromversorgung in Glauchau schritt nun auch sprunghaft voran. Begonnen mit einer Dampfmaschine, die die Kühlmaschine im Schlachthof antrieb, wurden bereits 1897 und 1900 je eine neue Maschine angeschafft. Im Jahr 1910 erfolgte eine Investition in zwei weitere Dampfturbinen, so dass durch das neu erbaute Elektrizitätswerk bereits 36 Ortschaften mit Strom versorgt wurden.

In den kommenden Jahren konnte die Versorgungskapazität sogar noch um 11 weitere Gemeinden erweitert werden.Das Produkt „Strom" und die Elektrizitätswerke verdrängten nach und nach das Leuchtgas aus dem Alltag der Glauchauer Bevölkerung. Und obwohl Gas immer noch im Haushalt zum Kochen und Heizen eingesetzt wurde, was auch eine erhöhte Aufklärungsarbeit in der Bevölkerung notwendig machte, waren die nun unter der Firmierung bezeichneten „Städtische Licht- und Kraftwerke" ein durchaus konkurrenzfähiger Gegenspieler zu dem sich im Besitz der Stadt Glauchau befindlichen Gaswerk.

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Übrigens:
Historischen Überlieferungen zufolge war das Schloss Hinterglauchau das erste Objekt der Stadt, welches über einen elektrischen Stromanschluss verfügte und beleuchtet werden konnte.

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