Energiespartipp

Richtiges Lüften und Heizen schützt vor Schimmel und schont den Geldbeutel

 

Der Schimmelpilz in der Wohnung ist nicht nur ein unschöner Anblick, er gefährdet außerdem die Gesundheit aller Bewohner. Denn der Pilz kann Ursache für Atemwegsreizungen, Allergien und Kopfschmerzen sein. Aus diesem Grund sind die richtige Lüftung und das richtige Heizen wichtig, um Gesundheit und Geldbeutel gleichermaßen zu entlasten.

Durch Lüften die Wohnung trocken halten
Jeden Tag produziert der Mensch durch Atmen, Schwitzen, Kochen, Duschen und Wäsche trocknen eine große Menge Wasserdampf, der in die Luft gelangt und sich bei mangelnder Lüftung an Decken und Wänden niederschlägt.
Da diese Feuchtigkeitsansammlung schnell zu Schimmel führen kann, sollte das Trocknen der Wäsche nach Möglichkeit außerhalb der Wohnung stattfinden und die Dunstabzugshaube beim Kochen eingeschaltet werden. Auch im Anschluss an das Duschen sollten Fliesen von Wasserrückständen befreit und das Bad gründlich gelüftet werden.

Stoßlüften anstelle von Fenster kippen
Um Schimmelbildung zu vermeiden, ist die richtige Technik zu Lüften besonders wichtig. Der häufigste und schwerwiegendste Fehler ist es, die Fenster über einen längeren Zeitraum gekippt zu halten. Die Wände der Wohnung kühlen dabei stark aus und Feuchtigkeit schlägt sich nieder. Dies wiederum liefert die perfekte Bedingung für die gefährliche Pilzkultur. Besser ist es, jeden Tag mehrmals das sogenannte Stoßlüften durchzuführen; also für einige Minuten das Fenster komplett zu öffnen. Das sorgt für einen guten Luftaustausch und die vorhandene Wärme in Möbeln und Wänden bleibt erhalten. Außerdem spart das richtige Lüften erheblich Energiekosten, da die Wärme nicht dauerhaft buchstäblich zum Fenster hinaus flieht.

Heizen, auch wenn Räume nicht genutzt werden
Wer seine Wohnung für einen Tag oder auch einen längeren Zeitraum verlässt, sollte seine Heizung nicht komplett abschalten. Da ein ausgekühltes Haus besonders viel Energie benötigt, um sich wieder aufzuwärmen, spart man mit einer Abschaltung keine Heizkosten. Wird dagegen eine gewisse Grundtemperatur beibehalten, erwärmt sich die Wohnung deutlich schneller und reduziert auf diese Art und Weise die Energiekosten.

Mit dichten Fenstern und Türen beim Heizen sparen
Oft kommt es vor, dass Fenster und Türen nicht komplett abgedichtet sind. Das kann ebenfalls zum Auskühlen der Wände führen und die Heizkosten in die Höhe treiben. Um die Wärme in der Wohnung zu halten, empfehlen sich Zug-
luftstopper. Türen und Fenster lassen sich beispielsweise einfach und effektiv mit Gummi- beziehungsweise Schaumstoffstreifen abdichten.


M. Löffler

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