Energiespartipps

Rund um das Thema Wasser

Gerade ein bewusster Umgang beim Gebrauch bzw. Verbrauch von Wasser im Haushalt kann Geld sparen.

Wasser ist ein Rohstoff, der sehr wertvoll ist und Ihre persönliche Kostenrechnung beeinflussen kann. Darüber hinaus kann die Erzeugung von Warmwasser eine weitere Kostenfalle darstellen, denn ein großer Teil der Haushaltsenergie wird für die Beheizung von Wasser benötigt.

Verbrauch
Betrachtet man den Wasserverbrauch und mögliche Einsparoptionen, dann ergibt sich meist zu allererst die Möglichkeit des verbrauchsärmeren Duschens gegenüber einem Wannenbad. Beim Duschen ist der Wasseranteil, welcher verbraucht wird, bis zu dreimal geringer als der Wasserbedarf, um eine Badewanne zu füllen. Mit speziellen Duschköpfen lässt sich beim Duschen ebenfalls Geld sparen. Brausen, bei denen ein Teil des Wassers durch Luft ersetzt wird, reduzieren den Wasserverbrauch zusätzlich. Darüber hinaus gibt es Aufsätze, die den Durchfluss von Wasser begrenzen und damit zum Sparen beitragen.

Drehen Sie beim Einschäumen während des Duschens, aber auch schon beim Händewaschen, den Wasserhahn einfach ab, denn sonst läuft das Wasser ungenutzt davon. Dies gilt auch beim Zähneputzen oder beim Rasieren. Nutzen Sie in diesem Fall einen Zahnputzbecher oder verschließen Sie den Abfluss des Waschbeckens mit dafür bestimmten Vorrichtung (einem Stöpsel oder einem bereits integrierten Verschluss).

Achten Sie darauf, defekte oder tropfende Wasserhähne reparieren oder auswechseln zu lassen, da Ihnen sonst ungenutzt Wasser verloren geht. Einen hohen Wasserverbrauch kann auch die Toilettenspülung verursachen. Durch den Einsatz einer Spartaste (Spül-Stopp) kann bereits bei jedem einzelnen Spülgang Wasser gespart werden, denn damit leert sich beim Drücken der Taste nicht der komplette Spülkasten.

Warmwasserbereitung
In Wohngebäuden existieren unterschiedliche Möglichkeiten das Wasser, welches im Bad und in der Küche im warmen Zustand benötigt wird, zu erwärmen. Einerseits kann es sich dabei um eine zentrale Warmwasserbereitung handeln, bei der das Wasser über einen Heizkessel erwärmt und in Wasserspeichern bereitgehalten wird. Bei dieser Form sollte das Speichervolumen an die Bedürfnisse der Bewohner genau angepasst werden, da für die Warmhaltung Energie zum Einsatz kommt, die bei zu großem Speicher eingespart werden könnte. Darüber hinaus reicht eine Bereitstellungstemperatur von 60°C aus. Damit werden Keime abgetötet und das Wasser weist eine ausreichende Temperatur auf.

Bei einer dezentralen Lösung wird nur die Menge an warmem Wasser produziert, die zur Verwendung benötigt wird. Diese Variante ergibt sich aus dem Einsatz von Durchlauferhitzern. Energie spart man hier schon mit ganz einfachen Handgriffen: Stellen Sie bei einer Einhandhebel-Mischbatterie den Hebel auf die Position „kalt". Beim schnellen Aufdrehen z. B. für das Händewaschen, wird dabei gar kein warmes Wasser erzeugt.

Des Weiteren kann man am Durchlauferhitzer die Wassertemperatur so verwendungsgerecht einstellen, dass auf die Beigabe von kaltem Wasser verzichtet wird. Denn gerade der Mischvorgang verbraucht nicht nur Wasser, sondern auch Energie, die man einsparen kann.

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