Mieterinfos für den Winter

Der Winter steht vor der Tür! Diese Jahreszeit bedeutet für die Mieter der Stadtbau und Wohnungsverwaltung und den Vermieter gegenseitige Rücksichtnahme und Verständnis, aber auch Rechte sowie Pflichten für beide Seiten. Einige wichtige Punkte, die in der kalten und nassen Jahreszeit zu beachten sind, sollen helfen, das Miteinander zwischen beiden Parteien auch im Winter harmonisch und unproblematisch zu gestalten.

Dacheis
Jeder Bürger muss sich grundsätzlich selbst vor möglichen Schäden durch Dachlawinen aus Eis und Schnee schützen. Sollten sich an den Häusern große Eiszapfen oder schwere Dachlawinen bilden, muss dies dem Vermieter gemeldet werden, der Maßnahmen ergreift, um die Sicherheit von Mietern und Passanten zu gewährleisten. An gut zugänglichen Stellen ist der Mieter durchaus auch berechtigt, Eis und Schnee selbst zu entfernen. Jedoch sollte dabei nicht außer Acht gelassen werden, dass im Winter besondere Vorsicht geboten sein muss.

Räum- und Streupflicht im Winter
Gerade bei Schneefall ist Rücksicht und Verständnis gefragt. Die Mitarbeiter der Stadtbau und Wohnungsverwaltung sind im Winter bereits in den frühen Morgenstunden unterwegs, um alle Mietobjekte im Bestand vom Schnee zu befreien. Die Schneeräumung erfolgt nach Tourenplänen. Somit können die Mitarbeiter des Unternehmens nicht an allen Orten gleichzeitig sein. Um bei Dauerschnee nicht permanent im Einsatz zu sein, wird so von dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit ausgegangen und bei Beendigung des Schneefalls die Beräumung wieder aufgenommen.
Treten Gefahrenstellen außerhalb des regulären Turnus auf, können sich die Mieter gern an die kostenlose Servicetelefonnummer wenden. Darüber hinaus stellt die Stadtbau und Wohnungsverwaltung ihren Mietern auf Anfrage Schneeschippen und Streugut zur Verfügung.

Richtig Heizen und Lüften
Richtiges Lüften und eine ordnungsgemäße Beheizung nehmen gerade in den kalten Wintermonaten einen wichtigen Stellenwert für ein behagliches Wohnklima ein. Zusätzlich können Mieter mit einem angemessenen Verhalten nicht nur Energiekosten sparen. Ordnungsgemäßes Lüften bedeutet im Winter deshalb, dass in den bewohnten Räumen mehrmals am Tag 5 bis 10 Minuten die Fenster weit geöffnet werden sollten. Da Luft die Eigenschaft hat, bei höheren Temperaturen mehr Feuchtigkeit aufzunehmen als bei niedrigeren Temperaturen, wird bei Abkühlung der Feuchtigkeitsgehalt im Raum reduziert. Deshalb ist das „Stoßlüften" nicht nur effektiver, sondern auch energiesparender als eine längere Kippstellung der Fenster. Denn durch diese Art des Lüftens werden innerhalb eines kurzen Zeitraumes ein Austausch der verbrauchten Luftmassen durch frische Luft und ein Abzug der überschüssigen Feuchtigkeit im Raum möglich. Gerade nach dem Kochen oder Baden sind die betreffenden Räume kurz und intensiv zu lüften. Zusätzlich ist es ebenso wichtig, die Zimmer angemessen zu beheizen. So sollten Temperaturen in den Wohnräumen von mindestens 20°C und in den Schlafräumen von 17°C nicht unterschritten werden.

Wenn der Mieter selbst zum Heimwerker werden
Einige handwerkliche Tätigkeiten können durch den Mieter im Rahmen seines bestehenden Mietverhältnisses selbst durchgeführt werden. Dazu zählen u.a.: Glühlampen wechseln, Festschrauben von Türklinken, Wechseln eines WC-Deckels oder die Reinigung eines Spülenabflusses in der Küche. Bei größeren Defekten oder Mängeln wie Rohrbrüchen, Verstopfungen oder aber bei Problemen mit der Strom- und Gasversorgung muss in jedem Fall der Vermieter kontaktiert werden. Denn Schäden an diesen Vorrichtungen stellen ernste Gefahrenquellen dar, die nur von Fachpersonal ausgebessert werden dürfen.

Digitales Fernsehen ab 2012
Am 01.04.2012 wird der Fernsehbetrieb in Deutschland auf einen digitalen Empfang umgestellt. Mieter, die zu dem Zeitpunkt ihr Fernsehen noch über einen analogen Kabelanschluss erhalten, können dann nur mit einem digitalen Receiver oder einem neuen TV-Gerät, welches über einen entsprechenden digitalen Empfänger verfügt, fernsehen. Wer jedoch bereits im Besitz eines Fernsehers mit digitalem Receiver ist, kann derzeit noch nicht alle Programme nutzen. Dies ist erst mit der Umstellung ab 01.04.2012 möglich. Aber auch Mieter, die eine analoge Satellitenempfangsanlage haben, müssen sich mit zusätzlichen Empfangsgeräten ausstatten. Dazu gehören ein neuer Satelittenkopf sowie ein digitaler Receiver. Haushalte, die ihre Schüsseln bereits auf digitalen Empfang umgestellt haben, müssen sich diese Geräte nicht zusätzlich anschaffen. Angesichts dieser Veränderungen brauchen die Mieter der Stadtbau und Wohnungsverwaltung jedoch keine Bedenken haben, dass mit dem Stichtag 01.04.2012 der Fernseher schwarz bleibt, wenn sie bis dahin noch nicht im Besitz eines digitalen Receivers sind. Beide Empfangsvarianten (analog und digital) werden noch eine Weile pa-rallel angeboten, so dass jeder Mieter Zeit hat, auf digitales Fernsehen umzustellen.

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