Sparen – rund um die Uhr

Es ist möglich, zu jeder Tages- und Nachtzeit - rund um die Uhr - zu sparen. Einige wichtige Tipps sollen Ihnen in dieser Ausgabe nochmals zeigen, dass sich ein bewusster Umgang mit Strom jederzeit lohnt, besonders für Ihren Geldbeutel! Ob bei der Beleuchtung, der Heizung oder im Haushalt – ein bewusstes, effizientes Handeln kann sich auszahlen.

6:00 Uhr Aufstehen:
Bereits frühmorgens bieten sich genügend Möglichkeiten, Strom zu sparen. So sollte nur in den Räumen das Licht eingeschaltet werden, in denen man sich auch tatsächlich aufhält. Durch den Einsatz von Energiesparlampen kann aber auch dann in diesen Räumen der Stromverbrauch um ein Vielfaches reduziert werden. Zusätzlich unterstützt die Entscheidung für eine helle Farbgestaltung der Wohnräume und die regelmäßige Reinigung von Lampen die Lichtintensität in der Wohnung.
Kurzes Stoßlüften am frühen Morgen kann die Luftfeuchtigkeit und die verbrauchte Luft der vergangenen Nacht entweichen lassen und den Raum mit frischer, aufnahmefähiger Luft füllen.

7:00 Frühstück
Elektrische Spezialgeräte sind im Haushalt meist effektiver als der Elektroherd selbst. Für die Zubereitung von Kaffee ist der Einsatz einer Kaffeemaschine sinnvoll. Auch die Zubereitung von gekochten Eiern in einem Eierkochgerät ist sparsamer als die Zubereitung im Topf auf dem Herd. Für das Aufbacken der morgendlichen Brötchen oder eines Toastes sollte nicht erst der Backofen angeschaltet werden, da eine Zubereitung auf einem Toaster viel energieeffizienter ist.

12:00 Mittagessen
Gerade bei der Zubereitung von Speisen lohnt es, mit einfachen Handhabungen im Umgang mit dem Herd oder der Mikrowelle, Energie zu sparen. Die Nutzung von Restwärme auf den Herdplatten oder im Backofen, die optimale Verwendung von Kochgeschirrgrößen, die bestmögliche Ausnutzung von Platz im Ofen oder die Verwendung von möglichst wenig Flüssigkeit beim Kochen sind nur einige wertvolle Hinweise, um auch beim täglichen Kochen die Stromkosten zu senken. Darüber hinaus ist beim Garen bzw. Erwärmen von kleineren Mahlzeiten der Einsatz einer Mikrowelle eine zweckmäßige Ergänzung zum üblichen Herd.

15:00 Uhr Arbeiten am PC
Bei der Arbeit am Computer lohnt es sich, einige Dinge zu beachten, um nur die Bestandteile des Rechners zu benutzen, die letztlich auch gebraucht werden und Strom verbrauchen. Deshalb sollte der PC auch nur dann eingeschaltet werden, wenn er wirklich benötigt wird. Den „On-Schalter" sollte man deshalb nicht nur aus Gewohnheit betätigen. Bei dauernder Abwesenheit vom Arbeitsplatz sollte im Computer der Energiesparmodus aktiviert werden. Wird der Computer und seine entsprechenden Zusatzgeräte ausgeschalten, können die Geräte jedoch auch weiterhin Strom verbrauchen. Über eine Steckdosenleiste lassen sich problemlos alle Geräte komplett von der Stromversorgung trennen.

18:00 Waschen/Spülen
Die „täglichen Helfer" im Haushalt bieten ausreichend Potential für Einsparmöglichkeiten. Beim Wäschewaschen ist die Verwendung eines Vorwaschprogrammes für normal zu reinigende Wäsche in einem Kurzprogramm bei 30°oder 40°C völlig ausreichend und effizient. Dabei sollte das Fassungsvermögen der Waschmaschine ausgenutzt werden, um unnötige kostenaufwendige Leerläufe und Wasserverbrauch zu vermeiden. Diese Prinzipien der Platzersparnis und des Vorwäscheverzichtes können auch bei einem Geschirrspüler angewandt werden. Bei diesem Gerät ist es zusätzlich ratsam, grobe Speisereste vor dem Waschgang zu entfernen. Jedoch sollte dies nicht unter fließendem Wasser geschehen, da der Wasserverbrauch dadurch unnötig erhöht wird.

20:00 Fernsehen
Gerade bei Fernsehgeräten spielt der „Stand-by-Modus" eine wichtige Rolle für den Energieverbrauch. Mit dieser Funktion ist das Gerät oftmals nur scheinbar ausgeschalten, ist jedoch noch nicht vollständig vom Netz getrennt. Deshalb sollte, gerade bei älteren TV-Geräten, zusätzlich der Ein-/Ausschalter betätigt oder der Netzstecker gezogen werden, um einen dauerhaften Stromverbrauch zu verhindern. Darüber hinaus ist die Bildschirmgröße und -art für den Energieverbrauch entscheidend. Je größer der Bildschirm, umso höher ist sein Energieverbrauch.

22:00 Bettruhe/Wärme
Die Türen zu den geheizten Räumen sollten geschlossen bleiben, um Wärmeverluste zu vermeiden. Bei Abwesenheit oder in der Nacht kann die Temperatur heruntergeregelt werden. Auch das Verschließen von Rollläden oder Jalousien über Nacht kann helfen, den Energieeinsatz zu reduzieren. Ein besonders wichtiger Punkt ist aber auch hier das Lüften. Mehrmaliges Stoßlüften am Tag vermeidet die Verschwendung von Heizenergie.

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