Die Wärmeerfassung in Ihrer Wohnung funktioniert so:

 

Laut der Heizkostenverordnung (§ 4 HeizkostenV) ist jeder Vermieter verpflichtet, den Energieverbrauch seiner Mieter für Heizungswärme und Warmwasser anteilig verbrauchsabhängig abzurechnen. Um diese gesetzlichen Vorgaben zu erfüllen, muss der Vermieter entsprechende Erfassungsgeräte in den Wohnungen anbringen. Zur Registrierung des jeweiligen Verbrauchs eines Mieters sind elektrische Heizkostenverteiler sowie Wärmezähler geeignet. Die Entscheidung für ein Gerät obliegt dem Vermieter selbst.

Die Stadtbau und Wohnungsverwaltung erfasst den Wärmeverbrauch seiner Mieter zu einem Großteil durch elektronische Heizkostenverteiler. Diese Form der Messgeräte registrieren die Oberflächentemperatur des Heizkörpers sowie die Temperatur eines gesamten Raumes. Aus den beiden Werten wird dann im Anschluss eine Temperaturdifferenz gebildet, welche als Messwert erfasst wird.
Heizkostenverteiler in einer Wohnung haben den Vorteil, dass man den Verbrauch in jedem Zimmer nachverfolgen kann und bei eventuellen Mängeln (Schimmel) einen Nachweis für die Beheizung der Räume hat.

Ganz anders stellt sich in diesem Zusammenhang die Funktionsweise von Wärmezählern, anhand derer nicht nachvollziehbar ist, ob alle Räume einer Wohnung immer beheizt werden, dar. Diese Messgeräte erfassen lediglich einen Messimpuls, der nach einer bestimmten Durchflussmenge gesetzt wird.

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